Weingut Thörle Probstey Spätburgunder 2014

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Produktnummer: 12036
EAN 4260418970524

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Produktinformationen "Weingut Thörle Probstey Spätburgunder 2014"

Thörle Probstey Spätburgunder 2014

Herkunft/ Boden:

Die Lagenweine stehen für strengste Selektion, sehr später Lese gepaart mit einem sehr geringen Ertrag von 20 bis 35 Hektoliter pro Hektar. Die direkte Ausrichtung der Probstey nach Süden hin, Steigungen von bis zu 29% und ihre tiefe Lage von ca. 120 bis 170 über NN sind Garant für Spitzenweine. Schon in der Saulheimer Ortschronik heißt es: Der Nieder- Saulheimer Wein ist kräftig, von außergewöhnlicher Güte und Reinheit. Die Spitzenweine der Lagen „Zu Höllen“, „Probstey“, „Hauben“ und „Norenberg“ seien besonders genannt. Weiter heißt es: Im Mittelalter waren die Klöster St. Maria zu Mainz (1167), Kloster Eberbach (1354) und St. Peter (15. Jhd.) in Nieder Saulheim im Besitz von Weinbergen. Der Flurname „Probstey“ erinnert noch heute daran. Der Boden ist geprägt durch Kalkmergel und in einigen Parzellen lehmigem Sand. Im Kernstück der Probstey kommt der karge Kalkstein zum Vorschein, der den alten
Rebstöcken alles abverlangt. Durch den gezügelten Wuchs auf kargem Boden reifen diese kleinbeerigen Spätburgunder zu besonders aromaintensiven Trauben heran.

Ausbau:

Die Ernte erfolgte per Hand bei einem optimalem Verhältnis von Aroma, Säure und Reife. Der Lesezeitpunkt ist beim Spätburgunder besonders entscheidend. Für den PROBSTEY Spätburgunder gilt dies umso mehr, da die PROBSTEY durch ihre südliche Exposition und die durchschnittlich 50m niedrigere Höhenlage als die HÖLLE oft einige Tage früher geerntet wird. Dieser extraktreiche Spätburgunder wird für 20-30 Tage auf den eigenen Beerenschalen vergoren und für die Dauer von 20 Monaten in Barriquefässern ausgebaut. Die lange Reife im Fass lässt einen sehr intensiven puristischen Pinot Noir entstehen, der den Vergleich mit den großen Weinen aus dem Burgund sucht und mit einer einzigartigen Aromastruktur besticht. Der Verkauf erfolgt zwei Jahre nach der Ernte. 

Beschreibung:

Die Stilistik ist sehr burgundisch gehalten: frische Säure, feine Frucht bei enormer Komplexität. In der Nase sehr intensive Aromen von wilden Waldbeeren, die dezent von einer feinen Holzwürze unterlegt sind. Am Gaumen ein Hauch von kräutriger Minze, eine sehr frische Säure und mit endlos langem salzig-mineralischen Abgang. Kalkstein pur!

Allergene & Zusatzstoffe

  • Eier und daraus gewonnene Erzeugnisse
  • enthält Sulfite (Schwefel)
  • Milch und daraus gewonnene Erzeugnisse
Alk. Gehalt (% Vol.): 13,5 %
Jahrgang: 2014
Ausbauart: Holz (Faß)
Besonderheiten: TOP-Erzeuger
Geschmacksangabe Restzucker: trocken
Geschmacksstufe: Kräftig + würzig
Land: Deutschland
Rebsorte: Pinot Noir, Pinot Noir "Spätburgunder", Spätburgunder
Region: Rheinhessen
Restsüße /-zucker (g/l): 0,9
Säuregehalt (g/l): 6,10
Trinkempfehlung: bis 2036
Weinart: Rotwein
Hersteller "Weingut Thörle"

Weingut Thörle

Land
Deutschland 
Region
Rheinhessen (DE)
Gegründet
1985 
Größe
19 Hektar 
Das Weingut schreibt:
Bereits seit dem 17. Jahrhundert sind unsere Vorfahren in Saulheim im Weinbau tätig. Im Jahr 1985 wurde mit der Direktvermarktung begonnen. Seit 2006 haben wir, Christoph und Johannes Thörle, das Weingut von unseren Eltern übernommen. Seit dem liegt der Fokus unseres Schaffens fast ausschließlich auf den klassischen Rebsorten Riesling, Silvaner und den Burgundern. Wir finden, dass diese Rebsorten am besten zu unseren kalksteinreichen Böden passen. Authentizität ist uns sehr wichtig.
Wir setzten uns sehr intensiv mit den Gegebenheiten unserer Weinbergslagen auseinander und verstehen sie immer besser. Wir sind froh auf die Erfahrung unserer Familie im Weinbau zurückgreifen zu können.
Der 19 Hektar große Betrieb wurde komplett neu ausgerichtet. Durch die Intensivierung der Handarbeiten in den Weinbergen, die rigorose Reduzierung der Erträge und die Selektion der Trauben per Hand ließ sich die Qualität der Weine enorm steigern. Lange Maischestandzeiten und die Vergärung mit wilden Hefen aus dem Weinberg machen spätestens die Mineralität des nördlichen Rheinhessens schmeckbar.
Unsere Weinberge befinden sich in den Saulheimer Einzellagen Hölle, Schlossberg und Probstey. Das nördliche Hügelland Rheinhessens weist hohe Kalkanteile von bis zu 35% im Boden auf. Das schmeckt man unseren Weinen an. Viel Salz, Mineralität und Würze- so zeigen sich die Thörle-Weine.
Schon in der Saulheimer Ortschronik heißt es: Der Nieder- Saulheimer Wein ist kräftig, von außergewöhnlicher Güte und Reinheit. Die Spitzenweine der Lagen „Zu Höllen“, „Probstey“, „Hauben“ und „Norenberg“ seien besonders genannt. Weiter heißt es: Im Mittelalter waren die Klöster St. Maria zu Mainz (1167), Kloster Eberbach (1354) und St. Peter (15. Jhd.) in Nieder-Saulheim im Besitz von Weinbergen. Der Flurname „Probstey“ erinnert noch heute daran.
Die Sedimente und Ablagerungen des tertiären Rheinhessischen Urmeers prägen unsere Weine. Kalkiger Lehm, Kalkmergel mit Eisenoxiden, Kalkschotter und Meeressand sind Zeuge der zwei langandauernden Meeresbildungen, dem Oligozänmeer (vor 38-25 Mio. Jahren) und dem Miozänmeer (vor 25-12 Mio. Jahren) mit einer dazwischen liegenden Phase der Verlandung.
Die Aufbauarbeit zu einem Spitzenweingut war die letzten 6 Jahre von harter Arbeit geprägt. Viele Investitionen waren nötig. Doch wir haben immer daran geglaubt, dass wir im Zirkus der besten Weingüter mitspielen können.
In den Fußstapfen unserer Vorfahren: So bewegen wir uns heute. Die Verpflichtung das fortzuführen, was seit dem 17. Jahrhundert angefangen wurde, motiviert uns jeden Tag.
Bewirtschaftung: 
Biologisch (in Umstellung)
Adresse
Weingut Thörle GbR
Am Norenberg 0
55291 Saulheim

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